Kettenbach Anwenderforum

Abformung gegen CAD/CAM: kann konventionell digital schlagen?

Die Abformung ist tot – es lebe die Abformung. Mit dieser abgewandelten Heroldsformel lässt sich die aktuelle Situation ganz gut beschreiben:

CAD/CAM ist seit Jahren „das“ Thema im dentalen Sektor, rein theoretisch sind Intraoralscanner auf dem Vormarsch und machen konventionelles Abformmaterial überflüssig. In den Zahnarztpraxen selbst sieht das noch anders aus, hier dominieren die bewährten Putties und Heavy-bodies die Patientenmünder. Wissenschaftliche Studien untermauern, je nach Studienkonzept und Interpretation, mal die eine, mal die andere Position.

Wie sehen Sie das als Zahnarzt?

  • ist Ihrer Meinung nach die Industrie viel zu weit vorgeprescht und vergisst die Anwender?
  • oder ist der digitale Zug schon so in Fahrt, dass alle mitspielen müssen und es nur noch eine Frage des „Wie“ ist?
  • arbeiten Sie bereits mit Intraoralscanner und was haben Sie davon?
  • Oder arbeiten Sie absichtlich noch mit althergebrachtem Abformmaterial und wenn ja, warum?

Was denken Sie über die Abformung mittels Intraoralscanner, irrwitzige Investition oder sinnvolle Ergänzung?

A-Silikon als Material für die Gegenkieferabformung?

Zahnärzte benutzen zur Präzisionsabformung und Bissregistrierung üblicherweise moderne A-Silikone. Doch warum wird bei der Gegenkieferabformung auf dieses qualitativ hochwertige Produkt verzichtet? Warum greifen viele Zahnärzte stattdessen auf Alginat zurück?

Alginat birgt deutliche Qualitätsverluste
Ausschlaggebend für die Nutzung von Alginat ist die Tatsache, dass eine Abformung mit diesem Material die gemeinhin günstigere Variante ist. Doch „günstiger“ bedeutet in diesem Fall deutliche Qualitätseinbußen. Würde man A-Silikon nicht nur bei der Präzisionsabformung und Bissregistrierung, sondern zusätzlich auch für die Gegenkieferabformung einsetzen, würde man auf ein optimales System zugreifen.

Die Vorteile eines einheitlichen A-Silikon-Systems

Die Nutzung von A-Silikon bei Präzisionsabformung, Bissregistrierung und Gegenkieferabformung schafft eine verlässliche und gewinnbringende Ordnung:

  • Die chemischen Eigenschaften sowie der Hersteller bleiben stets die gleichen.
  • Die Rückstelleigenschaften des Materials sind in allen Fällen einheitlich und kommen daher der Passgenauigkeit der fertigen Arbeit zugute.
  • Der Zahnarzt wird weniger Zeit mit Einschleifen verbringen, was die eventuell höheren Kosten der Einzelabformung aufwiegt.
  • A-Silikone bringen Sicherheit.
  • Und nicht zuletzt: Die höhere Qualität des Materials steigert die Patientenzufriedenheit.

Lassen Sie uns diskutieren!
Ihre Meinung ist gefragt:
Halten Sie den Einsatz von A-Silikon als Material für die Gegenkieferabformung für sinnvoll?
Oder aus welchen Gründen bleiben Sie bei der Nutzung von Alginat?

Panasil initial contact: Trocknen Ade?

Die Bezeichnung "initial contact" steht für initiale Hydrophilie. Das bedeutet, dass das Abformmaterial direkt nach dem Einbringen in den Mundraum des Patienten mit dem geringst möglichen Kontaktwinkel von unter 10 Grad aufwartet.

Die initiale Hydrophilie - ein echter Vorteil?
Wir finden das sensationell! Aber was sagen Sie als Nutzer dazu?

  • Ist das ein Produktvorteil, den Sie bei Ihrer Arbeit benötigen?
  • Was bringt Ihnen eine bessere Hydrophilie während des Abformungsprozesses, wenn Sie doch ohnehin den relevanten Bereich trocken legen?
  • Oder würden Sie mit einem besonders hydrophilen Abformmaterial auf das Trocknen der Zähne verzichten?

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

 

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