Kettenbach Anwenderforum
Fließfähigkeit oder Standfestigkeit, das ist hier die Frage!
In Ihrer Praxis sollen die bestmöglichen Materialien zum Einsatz kommen - natürlich auch bei der Situationsabformung mit Silginat! Sie wollen, dass das Abformmaterial einen optimalen Abdruck liefert, schnell aushärtet und einfach zu handhaben ist. Doch hier prallen Anforderungen und Produktleistungen aufeinander!
Ihre Produktvorlieben
Deswegen fragen wir: Was ist bei der Situationsabformung für Sie wichtiger - die Fließfähigkeit des Materials oder dessen Standfestigkeit? Bedenken Sie bei Ihrer Einschätzung folgende Punkte:
- Eine gute Fließfähigkeit ist die Basis für eine präzise Abformung, führt aber auch dazu, dass das Material leicht in den Rachenraum vordringt.
- Ist die Standfestigkeit hoch, tropft das Material nicht von den Zähnen, fließt aber nicht optimal in die Zahnzwischenräume.
Es ist offensichtlich: Hier hilft nur ein Kompromiss. Doch wie soll dieser Ihrer Meinung nach aussehen?
Diskutieren Sie mit uns!
Nutzen Sie für die Situationsabformung ein A-Silikon wie Silginat? Sagen Sie uns ganz konkret: Welche Forderungen stellen Sie an diesen Werkstoff? Helfen Sie uns und unserer Entwicklungsabteilung, weitere Verbesserungen an den Materialien vorzunehmen - damit Sie in Ihrer Praxis das optimale Material an der Hand haben!
Unser Thema: Abformmaterial
Vielleicht erscheint Ihnen das Thema „Abformung“ nur als Randgebiet, für uns Spezialisten aber ist es das Thema schlechthin! Wir laden Sie ein, diese unterschiedlichen Sichtweisen mit uns in diesem neuen Forum zu diskutieren und von dem so zusammengetragenen Wissen zu profitieren.
Wir hören Ihnen zu!
Sprechen wir über
- Ihre Erfahrungen mit unseren Materialien,
- mögliche Hinweise und Wünsche in Bezug auf unsere Produkte,
- Ihre Ideen für Neuentwicklungen: Was fehlt Ihnen auf dem Markt ganz konkret?
Zum technischen Ablauf
Das Ziel dieses Forums besteht in einem qualitativ hochwertigen Austausch. Bevor wir Ihre Beiträge online stellen, sichten wir sie zunächst - nicht, um zu selektieren, sondern um den Ablauf zu vereinfachen. Auf Wunsch kommentieren wie Ihre Beiträge nach dem Hochladen.
Startschuss: Lassen Sie uns gemeinsam loslegen!
Auch ein Marathon beginnt mit einem ersten Schritt - wir wollen ihn mit Ihnen gemeinsam gehen! Aus diesem Grund fragen wir: Empfinden Sie unsere Vorgehensweise als ansprechend oder haben Sie eventuelle Verbesserungsvorschläge? Auf eine gelungene Zusammenarbeit!
A-Silikon als Material für die Gegenkieferabformung?
Zahnärzte benutzen zur Präzisionsabformung und Bissregistrierung üblicherweise moderne A-Silikone. Doch warum wird bei der Gegenkieferabformung auf dieses qualitativ hochwertige Produkt verzichtet? Warum greifen viele Zahnärzte stattdessen auf Alginat zurück?
Alginat birgt deutliche Qualitätsverluste
Ausschlaggebend für die Nutzung von Alginat ist die Tatsache, dass eine Abformung mit diesem Material die gemeinhin günstigere Variante ist. Doch „günstiger“ bedeutet in diesem Fall deutliche Qualitätseinbußen. Würde man A-Silikon nicht nur bei der Präzisionsabformung und Bissregistrierung, sondern zusätzlich auch für die Gegenkieferabformung einsetzen, würde man auf ein optimales System zugreifen.
Die Vorteile eines einheitlichen A-Silikon-Systems
Die Nutzung von A-Silikon bei Präzisionsabformung, Bissregistrierung und Gegenkieferabformung schafft eine verlässliche und gewinnbringende Ordnung:
- Die chemischen Eigenschaften sowie der Hersteller bleiben stets die gleichen.
- Die Rückstelleigenschaften des Materials sind in allen Fällen einheitlich und kommen daher der Passgenauigkeit der fertigen Arbeit zugute.
- Der Zahnarzt wird weniger Zeit mit Einschleifen verbringen, was die eventuell höheren Kosten der Einzelabformung aufwiegt.
- A-Silikone bringen Sicherheit.
- Und nicht zuletzt: Die höhere Qualität des Materials steigert die Patientenzufriedenheit.
Lassen Sie uns diskutieren!
Ihre Meinung ist gefragt:
Halten Sie den Einsatz von A-Silikon als Material für die Gegenkieferabformung für sinnvoll?
Oder aus welchen Gründen bleiben Sie bei der Nutzung von Alginat?
Abformung mithilfe des CAD/CAM-Systems: Welchen Weg wählen Sie?
Es gibt zwei Möglichkeiten:
- Man nimmt die Abformung selbst vor und gibt sie an ein Labor weiter. Anhand dieser Vorlage wird dort ein Gipsmodell erstellt, das abschließend eingescannt wird.
- Der Zahnarzt selbst scannt direkt vor Ort den Mundraum des Patienten. Im Anschluss modelliert er mit Hilfe der Software in seiner Praxis die Zähne und sendet die Daten an ein Fräszentrum.
Panasil initial contact: Trocknen Ade?
Die Bezeichnung "initial contact" steht für initiale Hydrophilie. Das bedeutet, dass das Abformmaterial direkt nach dem Einbringen in den Mundraum des Patienten mit dem geringst möglichen Kontaktwinkel von unter 10 Grad aufwartet.
Die initiale Hydrophilie - ein echter Vorteil?
Wir finden das sensationell! Aber was sagen Sie als Nutzer dazu?
- Ist das ein Produktvorteil, den Sie bei Ihrer Arbeit benötigen?
- Was bringt Ihnen eine bessere Hydrophilie während des Abformungsprozesses, wenn Sie doch ohnehin den relevanten Bereich trocken legen?
- Oder würden Sie mit einem besonders hydrophilen Abformmaterial auf das Trocknen der Zähne verzichten?
Sagen Sie uns Ihre Meinung!
"Die Abformung ist tot – es lebe die Abformung."
Die abgewandelte Heroldsformel zeigt die aktuelle Situation in unseren Zahnarztpraxen und Dentallaboren auf: Die direkte Materialabformung im Mundraum des Patienten wird von dem Abscannen und Fräsen mithilfe rechnerunterstützter Prozesse abgelöst. Die neuen CAD/CAM-Systeme erfassen die Zahnform des Patienten als digitale Daten und produzieren sie ganz ohne eine direkte Abformung. Die Passgenauigkeit der neuen Zähne erreicht angeblich ein Optimum?!
Wie Kettenbach den Markt erlebt:
- "viele Indikationen können ohne eine direkte Abformung nicht erfasst werden"
- "infragingivale Bereiche sind vom Scanner nicht digitalisierbar"
- "Investitionen in Hard- und Software lassen sich kaum refinanzieren"
Was denken Sie über die CAD/CAM-Systeme? Irrwitzige Investition oder sinnvolle Ergänzung?
Abformmaterial: Welche Eigenschaften haben Vorrang?
Ein Abformmaterial soll verschiedene Faktoren vereinigen. Hier eine Auswahl:
- Es muss höchste Präzision bieten.
- Es muss dünn fließen können...
- ... aber gleichzeitig im Löffel genügend Staudruck entwickeln.
- Die Endhärte soll ausreichend hoch sein...
- ... und gleichzeitig soll das Material aus dem Mund des Patienten leicht zu entformen sein.
- Und kostengünstig darf es auch sein.
Sie sehen schon: Eine Kollision von Anforderungen mit tatsächlichen Leistungsmöglichkeiten scheint vorprogrammiert. Hier hilft nur ein Kompromiss. Was ist für Sie am Wichtigsten?




